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Der Künstler Karlheinz Oswald ...
„... hat nun auch in der Mainzer Neustadt ein Werk wie aus einem Guss hinterlassen ..." Es zeigt den als „Erster Lehrer Germaniens" verehrten Abt und früheren Mainzer Erzbischof Rabanus Maurus vor dem nach ihm benannten Gymnasium. |
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MAIN-ECHO Aschaffenburg-Obernburg
In der Serie - Echte Handarbeit - ist dieser Artikel über das Kunstguss-Team Grundhöfer erschienen: Wo die Künstler Kunden sind MAIN-ECHO, vom Mittwoch, 13.Oktober 2010, Nina-Anna Beckmann Der vollständige Artikel ist unter www.main-netz.de/nachrichten/region zu finden (Suchfunktion - Wo die Künstler Kunden sind -), oder nachfolgenden Link wählen: http://www.main-netz.de/nachrichten/region/miltenberg/miltenberg/art3999,1382284 |
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Gorilla-Mann „Matze” war das Wahrzeichen und der Publikumsliebling des Frankfurter Zoos. Im August musste er wegen starker gesundheitlicher Probleme eingeschläfert werden. Der Zoo hat „Matze” nun ein Denkmal gesetzt. Am 3.Dezember haben Zoo-Direktor Niekisch und der Künstler Wolfgang Weber die Bronzeskulptur enthüllt. Der Bronzeguss des Gorillakopfes entstand in der Gießerei des Kunstguss-Teams, in Niedernberg. Der typische Gesichtsausdruck des langjährigen Chefs der Gorilla-Gruppe sei sehr treffend dargestellt, teilte der Zoo mit. „Matze” war mit seinen 51 Jahren der älteste gezüchtete Gorilla der Welt. Inzwischen hat der Zoo einen Nachfolger gefunden. Er ist neun Jahre alt, heißt Viatu und ist „Schweizer”. |
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Porträt von Friedrich Alfred Krupp (Eisenguss-gestaltet von Karlheinz Oswald)
Die Ike und Berthold Roland -Stiftung hatte den Bildhauer Karlheinz Oswald beauftragt ein Porträt des Enkels von Unternehmensgründer Friedrich Krupp zu schaffen. Anlässlich des 80.Geburtstages von Ike, wurde am 25.September 2009, die bei Kunstgussteam-Grundhöfer gegossene Plastik, an der Via Krupp auf Capri aufgestellt. Die Einweihung des Denkmals, ein Geschenk der Stiftung, wurde von allen Beteiligten und der Stadt Capri gebührend gefeiert. Friedrich Alfred Krupp (1854-1902) ließ den herrlichen Serpentinenweg von den Augustusgärten nach der Marina Piccola in die steile Felswand schlagen - eine Meisterleistung des Bauingenieurs E.Mayer. Die Via Krupp wurde in den letzten Jahren restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. So hat das Denkmal von F.A.Krupp einen würdigen Platz gefunden, auf der von ihm so geliebten Insel. |
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Auf Initiative von Prior Pater Josef kleine Bornhorst,
der eine Gruppe interessierter Wormserinnen und Wormser um sich schart, gelingt es die Wiederherstellung des schadhaften Portals in die Tat umzusetzen. Mit Hilfe des Engagements und der Kontakte der Gruppe werden Sponsoren und Institutionen für das Projekt gewonnen, die zusammen mit Medien und Veranstaltern von Ausstellungen und Konzerten und Spendenaktionen große und viele kleine Summen zusammen brachten, die allesamt mitgeholfen haben, die Finanzierung zu gewährleisten. Im Zuge einer Portalerweiterung im Jahre 1881, im Westbau der Klosterkirche, wurde eine Flügeltüre von Lorenz Gedon geschaffen, der sich die Hildesheimer Bernwardstür (Dom) zum Vorbild genommen hat. Es entstand eine verkleinerte Kopie mit jeweils 3 Feldern weniger, auf jeder Seite. Leider wurden die Türen damals nicht in Bronze hergestellt, sondern in einem weit weniger beständigen Eisenguss. Korrosion, Verschleiß und Kriegsschäden hatten im Laufe der Zeit zu einem Zustand geführt, der eine umfassende Sanierung des Paulusportales erforderlich machte. Den Auftrag, die neuen Türen in Bronze zu gießen, erhielt das Kunstgussteam Grundhöfer. |
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Ungewöhnlich war nicht nur die schiere Größe des Objektes, vielmehr war es auch das Vorbild. Das Modell ist - zumindest im Original - 1000 Jahre alt. Um das alte, in sich völlig instabile Tor als Modell verwenden zu können, musste es zunächst in einzelne Felder zerteilt werden. Danach konnte der neue Bronzeguss erstellt und anschließend zusammengesetzt werden. Um den schweren Flügeln mehr Stabilität zu verleihen, wurde der neue Bronzeguss auf eine letztlich nicht mehr sichtbare Stahlunterkonstruktion montiert. Jeder der beiden fertigen Torflügel hat nun ein Gewicht von etwa einer halben Tonne. St. Paulus hat nun ein Portal aus einem ausgesprochen beständigen und edlen Material, einer sehr reinen Bronze, die hochwertiger ist als die der Originaltüren in Hildesheim. |
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Allerdings gab es auch an den Details des alten Portals massive Schäden, bei vielen Figuren fehlten Teile die wieder ersetzt werden mussten. An Hand der Literatur, Beschreibungen und Fotos zu den Bernwardstüren von Hildesheim und der Begutachtung vor Ort durch den Bildhauer, konnten wir letztlich eine originalgetreue Wiederherstellung realisieren. |
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Das alte Portal, dessen Schäden entsprechend ausgebessert wurden, diente nun als Modell für die Herstellung der Negativform in Silikonkautschuk. Mit Hilfe dieser Form wird nun der Prozess der Herstellung des neuen Gusses in Gang gesetzt. Die Silikonform wird mit Wachs ausgeschwenkt, sodass wiederum eine Positivform aus Wachs entsteht. Diese wird mit keramischem Material beschichtet und es entsteht auf diese Weise eine keramische Negativform. Das Wachs wird aus der beständigen Keramikform herausgeschmolzen, wobei Hohlräume entstehen. Zunächst wird die Keramikform mit 900 Grad Celsius gebrannt und gehärtet. Spezielle Röhren werden angebracht, durch welche anschließend die flüssige Bronze gegossen wird. Nachdem die Bronze erkaltet und hart geworden ist, wird die Keramikform abgeschlagen und man hat das fertige Objekt für die letzten Bearbeitungsschritte vor sich. |
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Mit vereinten Kräften
Die Einweihung des neuen Portals fand am 10. November 2007, durch den Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr statt. |